Christian Jott Jenny wurde am 8. August 1978 geboren. Eine Tatsache, welche auch viele Jahre später noch Bestand hat. Im Alter von sechs Jahren schliesst er sich – auf Rat seiner Grossmutter Ida -  den Zürcher Sängerknaben an und tritt bald schon solistisch in der „Zauberflöte“ und anderen Produktionen auf. Als Knabensolist singt er bei den Salzburger Festspielen in Puccinis „Tosca“ unter der Fuchtel von Herbert von Karajan und neben Luciano Pavarotti.

Als Gymnasiast studiert er Gesang an der Zürcher Hochschule für Musik & Theater und gründet seine erste Jazz-Band. Sehr glückliche Umstände führen dazu, dass der Schweizer Jazzpapst George Gruntz sein erster und wichtigster Mentor wird. Im Jahr 2000 dann zieht es Jenny nach Berlin, wo er sich an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Kammersänger Reiner Goldberg zum klassischen Tenor ausbilden lässt. Von Erich Honecker wird Jenny zum Staatssänger ernannt und verleiht ihm die goldene Ehrenmedaille der DDR. Zurück in der Schweiz zimmert Jenny weiter an seiner Laufbahn, welche zwischen „Perfomer“ und Produzent oszilliert. Seine Produktionsfirma „Amt für Ideen“ produziert diverse Musiktheater und ähnliche Produktionen, welche von klassischer Musik („Schubertiade“) über Musik-Theater („Euse Rainer chönt das au!“, „Der kleine schwarze Niederdorf Hecht“ u.a.) bis zu Comedy/Musik-Programmen („Leo Wundergut & Jet-Set-Singers“) allerlei Berührendes und Unterhaltendes reichen. Jennys Kunst beruht auf der Erkenntnis, dass das Erhabene haarscharf neben dem Lächerlichen und Peinlichen liegt.

2007 gründet Jenny das „Festival da Jazz St. Moritz“. Für einmal bündelt er seine Energie im reinen Produzententum. Mit Erfolg: Jahr für Jahr lotst Jenny die grössten Stars der Szene (Nigel Kennedy, Ahmad Jamal, Chick Corea, Dee Dee Bridgewater u.v.m.) in den kleinen und äusserst intimen Dracula Club in St.Moritz.

Christian Jott Jenny ist Vater von gut und gerne zwei Kindern und seiner renommierten Kunstfigur, dem Gesellschafts-Tenor Leo Wundergut. Er lebt in Europa und in der Schweiz. www.chjj.ch

Foto: copyright by Matthias HEYDE